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Die Fuchsranz im Januar und Februar

Verhalten, Bejagung, Jagdversicherung und rechtliche Bestimmungen.

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Online Redaktion

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Kira Janin Baumann
Jagd-Expertin
 

Inhaltsverzeichnis

Die kalten Wintermonate Januar und Februar markieren eine besondere Zeit in der Welt des Fuchses: die Ranzzeit. In dieser Paarungszeit werden die Reineke-Füchse besonders aktiv, wodurch sie sich für Jäger leichter bejagen lassen. Doch welche Bedeutung hat die Fuchsranz für die Jagd, und wie hängt das mit Themen wie Jagdhaftpflichtversicherung und Jagdhundeversicherung zusammen?

Die Ranzzeit des Fuchses – Verhalten und Bedeutung für die Jagd

Die Fuchsranz beginnt in Mitteleuropa meist im Januar und erstreckt sich bis in den Februar hinein. In dieser Zeit suchen Rüden aktiv nach paarungsbereiten Fähen. Dabei legen sie große Strecken zurück und werden weniger vorsichtig als sonst. Ihre Spuren im Schnee und ihr charakteristisches Bellen in der Nacht verraten ihre Anwesenheit. Diese Phase nutzen Jäger, um die Fuchspopulation gezielt zu regulieren, was sowohl aus jagdlichen als auch aus wildökologischen Gründen sinnvoll ist.

Effektive Methoden zur Fuchsjagd in der Ranzzeit

Die erhöhte Aktivität der Füchse macht die Ranzzeit zur idealen Zeit für die Fuchsjagd. Bewährte Methoden sind:

  • Lockjagd mit dem Ranzbeller
  • Fallenjagd an befahrenen Wechseln
  • Ansitzjagd an bekannten Wechseln
  • Baujagd mit speziell ausgebildeten Jagdhunden

Besonders wichtig ist dabei der tierschutzgerechte Abschuss, um unnötiges Leiden zu vermeiden und eine nachhaltige Bejagung sicherzustellen.

Warum ist die Fuchsjagd so wichtig?

Die Regulation des Fuchsbestandes dient nicht nur dem Schutz des Niederwildes, sondern auch der Eindämmung von Krankheiten wie der Tollwut oder dem Fuchsbandwurm. Eine effektive Bejagung trägt dazu bei, die Population auf einem gesunden Niveau zu halten und negative Auswirkungen auf das Ökosystem zu minimieren.

Bundesländerbestimmungen und Jagdzeiten – Was Jäger wissen müssen

Die Jagdzeiten auf Füchse sind in Deutschland nicht einheitlich geregelt, sondern variieren je nach Bundesland. Während in einigen Regionen eine ganzjährige Bejagung erlaubt ist, gibt es in anderen Gebieten Schonzeiten oder Einschränkungen. Jäger sollten sich daher stets über die aktuellen Bestimmungen ihres Bundeslandes informieren, um rechtskonform zu handeln. Besonders auf das Muttertierschutzgesetz sollte geachtet werden.

Hier ein grober Überblick über einige Bundesländer:

  • Bayern & Niedersachsen: Ganzjährige Bejagung möglich
  • NRW & Baden-Württemberg: Eingeschränkte Jagdzeiten
  • Mecklenburg-Vorpommern & Brandenburg: Je nach Region unterschiedliche Regelungen

Ein Blick in die jeweiligen Landesjagdgesetze ist unerlässlich, um Verstöße zu vermeiden.

Sicherheit bei der Jagd: Jagdhaftpflicht- und Jagdhundeversicherung

Bei der Fuchsjagd, insbesondere bei der Baujagd, kommen oft Jagdhunde zum Einsatz. Diese können sich beim Kontakt mit dem Fuchs oder durch unwegsames Gelände verletzen. Hier kommt eine gute Jagdhundeversicherung ins Spiel, die Tierarztkosten und eventuelle Behandlungen abdeckt. Auch die Jagdhaftpflichtversicherung ist essenziell: Sie schützt Jäger vor Schadensersatzansprüchen, die durch unvorhergesehene Zwischenfälle entstehen können – sei es durch den Hund oder durch die Jagdwaffe.

Die Fuchsranz ist eine spannende und herausfordernde Zeit für Jäger. Sie bietet eine hervorragende Gelegenheit zur effektiven Bejagung, erfordert aber auch besondere Aufmerksamkeit und Verantwortung. Neben der Wahl der richtigen Jagdmethode ist es essenziell, sich mit den Jagdzeiten und gesetzlichen Vorgaben der Bundesländer vertraut zu machen. Mit der richtigen Ausrüstung, Strategie und dem passenden Versicherungsschutz – etwa durch Cleos Jagdwelt – kann die Fuchsjagd im Winter sicher und erfolgreich gestaltet werden.

Hast du bereits Erfahrungen mit der Fuchsjagd während der Ranzzeit gemacht? Teile deine Erlebnisse mit uns über unsere sozialen Medien!

Zuletzt geändert: 09. Februar 2026

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